
Anders als bei orthopädischen Einlagen (welche den Fuß passiv in eine bestimmte Form bringen) handelt es sich bei podologischen/podotherapeutischen Einlagen um aktive Sohlen. Ziel ist es mittels individueller Keilsetzung Ihre Fußmuskulatur wieder zu aktivieren und eine gesunde Beinachse und Körperstatik herzustellen. Die hergestellten Einlagen sind vorwiegend für den Alltag gedacht. Aufgrund der geringeren Höhe – im Vergleich zu orthopädischen Einlagen – passen die Einlagen problemlos in die meisten Schuhe.
Typische Beschwerden: Achillessehnenprobleme, Hallux valgus/Hallux rigidus, Morton Neurom, Knick-/Senk-/Spreizfuß, verändertes Gangbild (zB nach Operationen)
Nach 10 Wochen Tragezeit wird ein Kontrolltermin vereinbart und die podologischen Einlagen bei Bedarf korrigiert. Ziel ist es ab einem gewissen Zeitpunkt keine Einlagen mehr zu benötigen, da die Fußmuskeln gekräftigt sind und gewünscht arbeiten.
Nachdem die Beinstatik jedoch nie ausschließlich vom Fuß abhängig ist, ist es wichtig die Bein- und Hüftmuskulatur immer mit zu berücksichtigen. Es kann also sein, dass Sie ein zusätzliches Trainingsprogramm für zuhause mitbekommen.
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